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	<title>CODEX HUMANO</title>
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	<description>Information, Everyday Life, Rebellion and more - be part of it!</description>
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		<title>CODEX HUMANO</title>
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		<title>CodexHumano zieht um</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 11:27:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>codexhumano</dc:creator>
				<category><![CDATA[kurz erwähnt]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir führen unseren Blog &#8217;CodexHumano&#8217; ab sofort auf www.codexhumano.org weiter. Solltet ihr diesen Blog hier bereits verlinkt haben, würden wir uns freuen, wenn ihr eure Links aktualisiert. Bitte habt Verständnis, wenn wir an dieser Stelle den Blog codexhumano.wordpress.com nicht aktuell halten können.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=codexhumano.wordpress.com&amp;blog=6174708&amp;post=746&amp;subd=codexhumano&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir führen unseren Blog &#8217;CodexHumano&#8217; ab sofort auf <a href="http://www.codexhumano.org" target="_self">www.codexhumano.org</a> weiter. Solltet ihr diesen Blog hier bereits verlinkt haben, würden wir uns freuen, wenn ihr eure Links aktualisiert.</p>
<p>Bitte habt Verständnis, wenn wir an dieser Stelle den Blog <a href="http://codexhumano.wordpress.com" target="_self">codexhumano.wordpress.com </a>nicht aktuell halten können.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/codexhumano.wordpress.com/746/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/codexhumano.wordpress.com/746/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/codexhumano.wordpress.com/746/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/codexhumano.wordpress.com/746/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/codexhumano.wordpress.com/746/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/codexhumano.wordpress.com/746/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/codexhumano.wordpress.com/746/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/codexhumano.wordpress.com/746/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/codexhumano.wordpress.com/746/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/codexhumano.wordpress.com/746/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/codexhumano.wordpress.com/746/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/codexhumano.wordpress.com/746/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/codexhumano.wordpress.com/746/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/codexhumano.wordpress.com/746/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=codexhumano.wordpress.com&amp;blog=6174708&amp;post=746&amp;subd=codexhumano&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Kapitän Ahab und der Wahlgesang</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 11:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>codexhumano</dc:creator>
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<p style="margin-bottom:0;" align="JUSTIFY">In früheren Jahren war es für mich immer relativ einfach zur Wahl zu gehen. Das Studium der Wahlprogramme brachte stets ein relativ klares Ergebnis. Das Spektrum der Auswahl war relativ klar in Schubladen zu kategorisieren. Von ganz rechts bis ganz links gab es Wahlmöglichkeiten. Ganz nach Gusto wurde gewählt. In der sich anschließenden Legislaturperiode wetterte die Opposition und deren Anhängerschaft über die unglaublich schlechte Politik der Regierungsparteien. Die eigene Wählerklientel war auch nicht immer zufrieden. Aber rechtzeitig zum neuen Wahlkampf gab man sich geläutert. Stellte neue Wahlkampfprogramme auf und alles begann von vorn. Die Wahlbeteiligung war nie besonders erfreulich, aber einigermaßen befriedigend.</p>
<p style="margin-bottom:0;" align="JUSTIFY">Und heute? In diesen Tagen des Wahlkampfes komme ich mir vor wie Kapitän Ahab. Ich tauche jeden Tag aufs Neue in die Fluten des politischen Meeres und versuche mit der Harpune meine mir zugehörige Partei zu erlegen. Doch ich bekomme das Gefühl, dass alle Parteien gleich sind. Lediglich kleinere Abweichungen als Zugeständnis an die Stammwähler. Aber ansonsten sind alle irgendwie liberal-konservativ, links-mitte-zentrum mit Lobbyisten für alles und jeden.</p>
<p style="margin-bottom:0;" align="JUSTIFY">Da kommen mir die Schlagzeilen der letzten Wochen in den Sinn. Und ich schüttel nur erschrocken mit dem Kopf. Da versuchen die Berufspolitiker zur Erhaltung oder zum Ausbau ihrer Macht mit jeglichen Mitteln Stimmen zu generieren. Die gute Frau Ministerin und ihre Autoaffäre machten den Anfang. Dann kommt die leidige Opel-Geschichte. Rechtzeitig vor der Wahl wurde dann die Akte &#8222;Opel&#8220; erst einmal geschlossen. Interessanterweise mit der Kritik, dass das beschlossene Konzept nicht umzusetzen sein wird. Aber was solls? Nach der Wahl ist eh alles immer anders. Aus dem Nichts tauchen plötzlich auch alte Berichte über die Sicherheitsbedenken zum Endlager Gorleben aus dem Jahr 1983 auf. Mensch, wie schlecht das Timing mit den Tanklastern in Afghanistan ist. Wenig programmatische Streitigkeiten um die Sache. Alle sind bemüht den Ball flach zu halten. Und irgendwie wird mir schlecht.</p>
<p style="margin-bottom:0;" align="JUSTIFY">Ich verstehe die vielen Menschen, die nicht wählen gehen. Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen ihr Kreuz der Wahl nicht tragen wollen. Es ändert sich ja eh nichts. Die sind doch alle unglaubwürdig. Erinnert Euch an den Satz von Müntefering, dass es unfair sei, Politiker an den Wahlversprechen zu messen. Mit einer überdurchschnittlichen Wahlbeteiligung ist 2009 nicht zu rechnen.</p>
<p style="margin-bottom:0;" align="JUSTIFY">Aber was nicht vergessen werden darf ist die Tatsache, dass wir das Glück haben, in einem Land zu leben, in dem es jedem Bürger erlaubt ist, seine Meinung kund zu tun. Man mag sich über die Grenzen der Anwendung dieses Grundgesetzes trefflich streiten können. Aber nur wenn wir wählen, wenn wir bereit sind unserem Bezirks-, Landtags-, und Bundestagsabgeordneten zu schreiben, Petitionen zu zeichnen, an Diskussionen im Kreis der Familie, mit Freunden und Versammlungen teilzunehmen, dann nehmen wir am demokratischen Prozess teil. Es ist mit Sicherheit eine deutliche Meinungsäußerung, wenn man nichts macht. Doch diese Form des Protests bringt nichts. Es ist ja das, was Politiker gelegen kommt. Wenn niemand aufbegehrt, dann sind die Diäten sicher! Also, auch wenn es schwer fallen mag, wenn alles als Einheitssoße daherkommt. Gehen wir wählen! Und mischen wir uns ein!</p>
<p style="margin-bottom:0;" align="JUSTIFY">zur Entscheidungsfindung:</p>
<p style="margin-bottom:0;" align="JUSTIFY"><a class="aligncenter" title="wahl-o-mat" href="http://www.wahl-o-mat.de/bundestagswahl2009/main_app.php" target="_blank"> http://www.wahl-o-mat.de/bundestagswahl2009/main_app.php</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/codexhumano.wordpress.com/745/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/codexhumano.wordpress.com/745/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/codexhumano.wordpress.com/745/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/codexhumano.wordpress.com/745/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/codexhumano.wordpress.com/745/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/codexhumano.wordpress.com/745/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/codexhumano.wordpress.com/745/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/codexhumano.wordpress.com/745/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/codexhumano.wordpress.com/745/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/codexhumano.wordpress.com/745/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/codexhumano.wordpress.com/745/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/codexhumano.wordpress.com/745/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/codexhumano.wordpress.com/745/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/codexhumano.wordpress.com/745/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=codexhumano.wordpress.com&amp;blog=6174708&amp;post=745&amp;subd=codexhumano&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Die Geschichte der sauberen Energie</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 17:32:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>codexhumano</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am vergangenen Samstag demonstrierten mehr als 50.000 Menschen in Berlin gegen eine Renaissance der Atomenergie. Nachdem der Ausstieg bereits beschlossen war, schließen vor allem Politiker der CDU und FDP eine Laufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke nicht länger aus. Im Zuge dieser Entwicklung erlangt das alte Streitthema Atomenergie neue Brisanz – und wird in diesen Wochen von [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=codexhumano.wordpress.com&amp;blog=6174708&amp;post=741&amp;subd=codexhumano&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Samstag demonstrierten mehr als 50.000 Menschen in Berlin gegen eine Renaissance der Atomenergie.<br />
Nachdem der Ausstieg bereits beschlossen war, schließen vor allem Politiker der CDU und FDP eine Laufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke nicht länger aus.<br />
Im Zuge dieser Entwicklung erlangt das alte Streitthema Atomenergie neue Brisanz – und wird in diesen Wochen von diversen Zeitungen wiederholt aufgegriffen. Und weil ich es nicht besser sagen könnte, hier eine kleine Zusammenstellung der schönsten Artikel.</p>
<p>Zunächst die Asse II – eine politisch forcierte Festlegung des Standortes, jahrelanges Verschleiern über die tatsächliche Menge von verschüttetem radioaktiven Abfall, katastrophale Zustände in einem einsturzgefährdeten Salzstock – entgegen der ursprünglichen Beteuerungen, das Eindrigen von Wasser sei extrem unwahrscheinlich, sickern täglich etwa 12000 Liter ins Gestein.</p>
<p>http://www.sueddeutsche.de/politik/889/482352/text/</p>
<p>Auch die Eignung des Standortes Gorleben für ein potentielles Endlager verlief anscheinend unter massiver Einflussnahme der Politik – die Rede ist u.a. von geschönten Gutachten.</p>
<p>http://www.sueddeutsche.de/politik/518/486929/text/</p>
<p>Schließlich resultieren diese Erkenntnisse, die für die meisten nicht total überraschend kommen, in der Schlagzeile vom Albtraum der Atompolitik:</p>
<p>http://www.zeit.de/2009/37/Energie?page=2</p>
<p>Noch mehr detaillierte Informationen liefert das Dossier der dieswöchigen Ausgabe der ZEIT und für alle, die nicht gern so viel lesen – in 10 Minuten Panorama stecken auch die wichtigsten Informationen.</p>
<p>http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/2907730;jsessionid=D6A5786A18A747F988DD38B64D616FD6</p>
<p>So viel also zur sauberen Energie und zum sicheren Endlager&#8230;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/codexhumano.wordpress.com/741/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/codexhumano.wordpress.com/741/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/codexhumano.wordpress.com/741/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/codexhumano.wordpress.com/741/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/codexhumano.wordpress.com/741/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/codexhumano.wordpress.com/741/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/codexhumano.wordpress.com/741/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/codexhumano.wordpress.com/741/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/codexhumano.wordpress.com/741/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/codexhumano.wordpress.com/741/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/codexhumano.wordpress.com/741/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/codexhumano.wordpress.com/741/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/codexhumano.wordpress.com/741/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/codexhumano.wordpress.com/741/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=codexhumano.wordpress.com&amp;blog=6174708&amp;post=741&amp;subd=codexhumano&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Spende ich? Spende ich nicht?</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 18:28:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>codexhumano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Organspende]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist hier die Frage. Heute fand ich beim Aufräumen einen unausgefüllten Organspendeausweis. Wie dieser unter meinen Kleiderschrank gelangte, kann ich nicht sagen. Ich weiß nur, oder ich glaube zu wissen, dass ihn mir eine Freundin vor einiger Zeit gab. Ich weiß auch nicht, ob ich ihn ausfüllen sollte. Nun sitze ich hier und werde [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=codexhumano.wordpress.com&amp;blog=6174708&amp;post=738&amp;subd=codexhumano&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify">Das ist hier die Frage.</p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify">Heute fand ich beim Aufräumen einen unausgefüllten Organspendeausweis. Wie dieser unter meinen Kleiderschrank gelangte, kann ich nicht sagen. Ich weiß nur, oder ich glaube zu wissen, dass ihn mir eine Freundin vor einiger Zeit gab. Ich weiß auch nicht, ob ich ihn ausfüllen sollte. Nun sitze ich hier und werde den Weg meiner Entscheidungsfindung darlegen. Eine Art Reality&#8211;Doku-Blog.</p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify">Wenn ich kurz darüber nachdenke, ob es in irgendeiner Form Gründe dafür geben könnte, dass ich diesen Ausweis nicht ausfüllen würde, so fallen mir keine ein. Bin nicht religiös oder in sonst einer Art an meine (dann überflüssigen) Organe gekettet. Nun, dann könnte ich den Ausweis eigentlich ausfüllen, oder?! Aber zuerst noch ein wenig Online-Recherche. Man möchte ja auch sicher sein, was man unterschreibt.</p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify">Zuerst auf Wikipedia zusteuern und einlesen.<a class="aligncenter" title="http://de.wikipedia.org/wiki/Organspende" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Organspende" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Organspende</a> Da lese ich also, dass die Organspende vollzogen werden kann, wenn zwei qualifizierte Ärzte voneinander unabhängig den Hirntod feststellen. Und diese dürfen nicht an der weiteren Prozedur beteiligt sein oder der Weisung eines beteiligten Arztes unterstehen. Klingt plausibel. Dann wird beschrieben welche Formen der Spende es gibt. Lebend- oder Tod-Spende und was gespendet werden kann. Interessant ist dann der Passus über die ethischen Positionen oder Kritik an der Organspende. Nun, die da aufgeführten Aspekte sind mir eigentlich egal. Ob der Hirntod tatsächlich eingetreten ist, wie es definiert wird, kann ich dann sowieso nicht entscheiden. Ich vertraue da auf die Kompetenz der Ärzte. Und ob meine Leber einem in irgendeiner Form abhängigen Menschen transplantiert wird, macht auch keinen Unterschied. Denn wenn es um die Spende geht, steht für mich nicht in erster Linie ein altruistischer Gedanke im Vordergrund. Eher pragmatisch frage ich mich: &#8222;Was soll ich denn mit meinen Organen sonst anstellen?&#8220;</p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify">Aus erweitertem Interesse an der Thematik steuere ich via Suchmaschine auf eine weitere Seite. Und was ich da lese, verwundert mich doch arg. Obgleich immer wieder in den Medien der &#8222;Organspendemangel&#8220; beklagt wird und die endlos langen Wartelisten thematisiert werden, hätte ich nicht gedacht, dass im Jahr 2008 lediglich 1198 Organspender verzeichnet werden konnten (<a title="http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37622/Regierungsbericht_sieht_Akzeptanzprobleme_bei_Organspende.htm" href="http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37622/Regierungsbericht_sieht_Akzeptanzprobleme_bei_Organspende.htm" target="_blank">http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37622/Regierungsbericht_sieht_Akzeptanzprobleme_bei_Organspende.htm</a>). Gut, diese Zahl sagt wenig über die weiteren Ausweise in den Geldbörsen potentieller Spender aus. Aber irgendwie niedrig erscheint sie mir schon. Unabhängig der Seite der Spender finde ich es erstaunlich, dass womöglich Krankenhäuser obgleich einer Meldepflicht, wohl keine Meldungen machen.</p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify">Gleich ob ich selbst in die Situation gerate, zur Verlängerung meines Lebens auf eine Organspende angewiesen zu sein, nehme ich nun den Ausweis zur Hand. Im beigefügten Beiwort von Frau Lompscher, Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz hier in Berlin lese ich, dass jedes Jahr 1000 Menschen sterben, weil ihnen nicht rechtzeitig mit einer passenden Organspende geholfen werden konnte. Noch ein Grund mehr ihn jetzt auszufüllen.</p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify">Und ich merke wie ich manchmal ticke. Eigentlich ja nicht ignorant, fehlt mir doch manchmal der nötige Schubser. Und jetzt wo ich meine Unterschrift auf den Ausweis platziere, nehme ich nun meine Blutspendeabsicht wieder ernst. Klingt echt doof, aber jetzt wo man was gemacht hat, merkt man, wie einfach Dinge manchmal sein können.</p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify">Ausweis zum Ausdrucken gibt es unter: <a title="http://www.organspende-info.de/" href="http://www.organspende-info.de/" target="_blank">http://www.organspende-info.de/</a></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify">
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/codexhumano.wordpress.com/738/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/codexhumano.wordpress.com/738/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/codexhumano.wordpress.com/738/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/codexhumano.wordpress.com/738/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/codexhumano.wordpress.com/738/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/codexhumano.wordpress.com/738/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/codexhumano.wordpress.com/738/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/codexhumano.wordpress.com/738/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/codexhumano.wordpress.com/738/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/codexhumano.wordpress.com/738/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/codexhumano.wordpress.com/738/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/codexhumano.wordpress.com/738/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/codexhumano.wordpress.com/738/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/codexhumano.wordpress.com/738/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=codexhumano.wordpress.com&amp;blog=6174708&amp;post=738&amp;subd=codexhumano&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Stimme der Kreuzburg</title>
		<link>http://codexhumano.wordpress.com/2009/07/30/stimme-der-kreuzburg/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 17:07:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>codexhumano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreuzburg]]></category>

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		<description><![CDATA[KW18: Entertain KW19: Schweinerei KW20: Frühstück KW21: Kombiniere KW22: Jubiläum KW23: Wahlen KW24: Leisetreten KW25: Chill&#38;Grill<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=codexhumano.wordpress.com&amp;blog=6174708&amp;post=735&amp;subd=codexhumano&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>KW18: <a title="Entertain" href="http://www.kenfm.de/podcast/kenfm_2009_kw18_kreuzburg.mp3" target="_blank">Entertain</a></p>
<p>KW19:<a title="Schweinerei" href="http://www.kenfm.de/podcast/kenfm_2009_kw19_kreuzburg.mp3" target="_blank"> Schweinerei</a></p>
<p>KW20: <a title="Frühstück" href="http://www.kenfm.de/podcast/kenfm_2009_kw20_kreuzburg.mp3">Frühstück</a></p>
<p>KW21: <a title="Kombiniere" href="http://www.kenfm.de/podcast/kenfm_2009_kw21_kreuzburg.mp3" target="_blank">Kombiniere</a></p>
<p>KW22: <a title="Jubiläum" href="http://www.kenfm.de/podcast/kenfm_2009_kw22_kreuzburg.mp3" target="_blank">Jubiläum</a></p>
<p>KW23: <a title="Wahlen" href="http://www.kenfm.de/podcast/kenfm_2009_kw23_kreuzburg.mp3" target="_blank">Wahlen</a></p>
<p>KW24: <a title="Leisetreten" href="http://www.kenfm.de/podcast/kenfm_2009_kw24_kreuzburg.mp3" target="_blank">Leisetreten</a></p>
<p>KW25: <a title="Chill&amp;Grill" href="http://www.kenfm.de/podcast/kenfm_2009_kw25_kreuzburg.mp3" target="_blank">Chill&amp;Grill</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/codexhumano.wordpress.com/735/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/codexhumano.wordpress.com/735/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/codexhumano.wordpress.com/735/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/codexhumano.wordpress.com/735/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/codexhumano.wordpress.com/735/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/codexhumano.wordpress.com/735/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/codexhumano.wordpress.com/735/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/codexhumano.wordpress.com/735/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/codexhumano.wordpress.com/735/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/codexhumano.wordpress.com/735/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/codexhumano.wordpress.com/735/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/codexhumano.wordpress.com/735/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/codexhumano.wordpress.com/735/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/codexhumano.wordpress.com/735/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=codexhumano.wordpress.com&amp;blog=6174708&amp;post=735&amp;subd=codexhumano&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Bewusstsein No.4</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 16:39:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>codexhumano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ist es nicht so, dass ich in einer ländlichen Gemeinde oder einer Kommune meine Kindheit verlebte. Keine bio-dynamischen Begegnungen mit einem Demeter-Bauern.  Es ist durchaus ländlich gewesen. Bei Oma und Opa gab es Hühner, Kaninchen und auch Schweine zu besichtigen. Mal lebendig im Stall oder Gatter. Mal weniger lebendig am Haken in der Waschküche. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=codexhumano.wordpress.com&amp;blog=6174708&amp;post=731&amp;subd=codexhumano&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify">Nun ist es nicht so, dass ich in einer ländlichen Gemeinde oder einer Kommune meine Kindheit verlebte. Keine bio-dynamischen Begegnungen mit einem Demeter-Bauern.  Es ist durchaus ländlich gewesen. Bei Oma und Opa gab es Hühner, Kaninchen und auch Schweine zu besichtigen. Mal lebendig im Stall oder Gatter. Mal weniger lebendig am Haken in der Waschküche. In veränderter Form dann auch als Essen. Und wir wissen ja, wenn Oma kocht, dann schmelzen wir dahin. Weiter ging es meist mit: &#8222;Es wird gegessen was auf den Tisch kommt!&#8220; Vielleicht liegt es daran, dass es wenig gibt, das ich nicht esse. Es gab Wurst, Butter, leckere Soßen, Braten und die ganze Palette, die auch heute an Festtagen so gern aufgefahren wird, wenn die Familie zusammenkommt. Es wurde viel gekocht. Auch verkocht. Ab und zu Obst. Und am Sonntag gab es Eis. Mit Dosenfrüchten. So war das. Später kam unsere individuelle Selbstverpflegung durch Fertig-Gerichte und Tiefkühlkost hinzu. 2 Erwachsene und 4 Kinder. Alle mit unterschiedlichen Geschmäckern und Tagesabläufen. Der Weg des geringsten Widerstandes war dann die TK-Pizza. Oder Burger aus der Plastikverpackung. Mikrowelle auf &#8211; fertig.</p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify">Verständlich wenn so insgesamt kein Bewusstsein dem Essen gegenüber aufkommen konnte. Selbst kochen kam auch nicht in die Tüte. Hätte ja wertvolle Jugend-Zeit gekostet. Als ich dann von daheim ausgezogen bin, da hatte ich auf einmal ein Küche. So richtig anzufangen wusste ich damit nichts. In der Regel waren vorhanden: Nudeln, Ketchup, Milch, Kaffee, Käse und Äpfel. Alles ausm Discounter. Alles im niedrigsten Preissegment zu finden. Ich wurde ja irgendwie satt. War nicht krank. Keine Mangelerscheinungen. Ich wusste zwar, dass es da so etwas wie die &#8222;ökologische&#8220; Seite gibt. Aber das waren für mich die Ökos. Piefig. Total ihrem Klischee entsprechend. In der Stadt waren noch keine Bio-Supermärkte etabliert. Handelsketten zeigten noch nicht stolz ihre Bio-Produkt-Reihen hervor. Fair-Trade und &#8222;grüne&#8220; Aktionen standen noch in den Startlöchern. Auf dem Sprung in den Mainstream.</p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify">Erst allmählich keimte in mir etwas wie Bewusstsein meiner Nahrung gegenüber. Einerseits durch Sozialisation mit den Ökos. Auf Parties oder Referats-Sitzungen bei Mitstudenten gab es dann Ökologisches. Kichererbsensalat. Obst. Gemüse-Sorten, die ich zuvor noch nie gesehen hatte. Auf der anderen Seite fing ich an, zur Finanzierung meiner Unterkunft und meines Nudeln-mit-Ketchup-Lebensstils, in Restaurant-Küchen zu arbeiten. Gute und weniger gute waren dabei. Durch diese kontrastiven Erfahrungen, der Möglichkeit Soßen aus körniger Kraftbrühe mit stundenlang eingekochten Soßen aus Bio-Fleisch einander gegenüberzuschmecken, entwickelte sich mein Verhältnis zum Essen. Ich begann immer mal ein wenig zu kochen. Vollkornnudeln mit ein wenig Zucchini und Tomaten. Ausgewählte Zutaten. Davor einen Salat. Und danach etwas Obst. Und ich war gesättigt. Dazu Wasser oder Tee. Lecker. Und so bin ich auch heute noch öfter auf der Suche nach leckeren Dingen. Probiere sie aus. Genieße die Atmosphäre in einer Küche. Mit seinen Gästen kochen, reden und einen schönen Abend zu verbringen. Auch mir fehlt manchmal die Zeit oder auch die Lust, und da greife ich auch schon mal zur TK-Pizza oder hol mir ne Curry mit Pommes Schranke. Habe einen Jieper auf die verteufelte Imperialisten-Brause. Oder ich biege mangels Elan vorzeitig mit meinem Fahrrad ab und kehre im Kaufhaus ein. Weil ich ja auch noch eine neue CD wollte. Mit Blick auf jeden Einzelnen mündigen Erwachsenen sind mir deren Essensgewohnheiten relativ egal. Aus den Fernsehbildschirmen ertönen mittlerweile jeden Tag die &#8222;Starköche&#8220;, die einen bewussten Umgang mit Nahrung predigen. Dazu noch einen Verweis auf ihre Restaurants oder Kochbücher hinterher schieben. Bio-Siegel. Lebensmittelskandale. Gammelfleisch. In Berlin werden Fotos und Namen von nicht einwandfreien gastronomischen Einrichtungen veröffentlicht.<a class="aligncenter" title="http://www.berlin.de/ba-pankow/verwaltung/ordnung/smiley.html" href="http://www.berlin.de/ba-pankow/verwaltung/ordnung/smiley.html" target="_blank">http://www.berlin.de/ba-pankow/verwaltung/ordnung/smiley.html</a> Analog-Käse. Ich bin da, leider oder glücklicherweise, nicht so informiert, inwieweit mangelnde Bewegung und &#8222;ungesundes&#8220; Essen das Gesundheitssystem beanspruchen. Ich fühle mich wohl wenn ich mich einigermaßen ausgewogen, abwechslungsreich und in meinen Augen &#8222;gesund&#8220; ernähre. Blase nicht moralisierend in Hörner. Beschwere mich nur am Rand über die Unfähigkeit seitens des Gesetzgebers die Verbraucher ausreichend zu schützen. Ich bin ja auch noch beim Fine-Tuning. Bio-Äpfel aus Neuseeland sind nicht unbedingt ökologisch. Ein langer Prozess eben. Über Stock und über Stein. Ob sich jemand seinen Körper bewusst macht oder nicht ist jedem selbst überlassen. Nur wenn es um Kinder geht, sollten wir noch mehr gesellschaftliches Bewusstsein entwickeln. Mangelnde Bewegung und unzureichende Ernährung sollte nicht der Lebensentwurf von Kindern sein. Verantwortung auf die betreffenden Eltern abzuschieben ist einfach, macht es aber auch nicht besser.</p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify">
<p style="margin-bottom:0;" align="justify">Links:</p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify"><a class="alignleft" title="http://www.dge.de/" href="http://www.dge.de/" target="_blank">http://www.dge.de/</a></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify">
<p style="margin-bottom:0;" align="justify"><a title="http://www.stern.de/wissenschaft/mensch/:%DCbergewichtige-Kinder-Generation-XXL/524828.html" href="http://www.stern.de/wissenschaft/mensch/:%DCbergewichtige-Kinder-Generation-XXL/524828.html" target="_blank">http://www.stern.de/wissenschaft/mensch/:%DCbergewichtige-Kinder-Generation-XXL/524828.html</a></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify"><a title="http://www.mobydicknetzwerk.de/" href="http://www.mobydicknetzwerk.de/" target="_blank">http://www.mobydicknetzwerk.de/</a></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify"><a title="http://www.unicef.de/4263.html" href="http://www.unicef.de/4263.html" target="_blank">http://www.unicef.de/4263.html</a></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify">(C.M.)</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/codexhumano.wordpress.com/731/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/codexhumano.wordpress.com/731/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/codexhumano.wordpress.com/731/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/codexhumano.wordpress.com/731/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/codexhumano.wordpress.com/731/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/codexhumano.wordpress.com/731/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/codexhumano.wordpress.com/731/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/codexhumano.wordpress.com/731/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/codexhumano.wordpress.com/731/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/codexhumano.wordpress.com/731/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/codexhumano.wordpress.com/731/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/codexhumano.wordpress.com/731/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/codexhumano.wordpress.com/731/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/codexhumano.wordpress.com/731/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=codexhumano.wordpress.com&amp;blog=6174708&amp;post=731&amp;subd=codexhumano&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Das eigene Quantum Macht II</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 14:34:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>codexhumano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Welt um mich herum erscheint mir zuweilen als schlecht, ja brutal und ungerecht. Die Menschen zerstören und schänden ihre Umwelt und sich selbst. Ich sehe dies und oft durchströmt mich Hilflosigkeit, verfalle ich in Trauer gepaart mit Angst um unsere Zukunft. Existentielle Ängste sind das und die Frage nach dem Sinn des Lebens, speziell [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=codexhumano.wordpress.com&amp;blog=6174708&amp;post=728&amp;subd=codexhumano&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt um mich herum erscheint mir zuweilen als schlecht, ja brutal und ungerecht. Die Menschen zerstören und schänden ihre Umwelt und sich selbst. Ich sehe dies und oft durchströmt mich Hilflosigkeit, verfalle ich in Trauer gepaart mit Angst um unsere Zukunft. Existentielle Ängste sind das und die Frage nach dem Sinn des Lebens, speziell nach meiner Rolle in diesem Leben, dieser Gemeinschaft, auf diesem Planeten stellt sich. Ich möchte nicht aufgeben, nicht zusehen, wie unsere Welt verkommt und wir uns selbst krank machen.</p>
<p>Aber was kann ich dagegen tun? Allein kann ich nichts tun. Diese Aussage ist meiner Meinung nach eine Ausrede, aus welchen Gründen auch immer sie benutzt wird. Auch wird sie mir und jedem der sie nutzt nicht gerecht. Sie ist entgegen unserem Selbstbewusstsein, macht uns kleiner als wir sind, stellt unsere persönliche Macht und Einfluss auf unser Leben und Umwelt in den Schatten. Es ist diese Art von Faulheit, wie ich sie nennen möchte, Bequemlichkeit auch Angst vor der Stellungname und dem Aufwand, dem Engagement. Dieses still sein und warten, Verantwortung abschieben hat einen fauligen Beigeschmack und verbreitet diese negative Energie, die unseren Körper und Geist in Disharmonie schwingen lässt.</p>
<p>Und bitte jeder von uns kann etwas tun, es ist seine Verantwortung vor seinen Mitmenschen. Deine Freude ist meine Freude und dein Leid ist mein Leid, ob ich das will oder nicht, wir sind alle Eins. Wie ein großer Schwarm und jeder Fisch bestimmt die Richtung. Hält sie oder kann durch sein Vorbild auf seinen Nachbarn wirken. Gut, wir können etwas tun, nun sag was?! Meiner Meinung nach besteht unsere größte Wirkungskraft vor allem im Konsum und der Kommunikation von Wissen. Mit unserem Konsum beeinflussen wir den Markt. Die Welt ist kapitalistisch. Das an sich ist nicht schlecht, wie wir ihn fabrizieren, celebrieren, das ist schlecht. Ausbeutung, Mehrwert, Wachstum. Wir leben im Massenkonsumzeitalter und genau dieser Massenkonsum ist es, welcher uns schädigt. in unserer Welt wird soviel nutzlos gekauft, produziert, viel zuviel, und viel zuviel nutzen wir nicht, umsonst produziert, wird weg geschmissen, fehlt an anderer Stelle. Wir brauchen nicht diese Massen an Nahrungsmitteln in der westlichen Welt, brauchen weniger Energie und Strom, lasst uns doch bescheidener leben!  Wir müssen bescheidener Leben, wenn wir überleben wollen. Bescheidener Leben fängt bei uns an. Wir wirken auf den Markt. Und unser Luxus ist nur bedingt Luxus, wenn es uns mental nicht gut geht. Unterbewusst wissen wir doch auf wessen Kosten wir leben. Macht uns das glücklich, den Schmerz Millionen von Menschen zu fühlen, um den Hunger und die Armut unserer Mitmenschen zu wissen? Ich kann nicht ruhig schlafen bei dem Gedanken und Verdrängung ist ein Stress der unter der Oberfläche brodelt und wächst, dieses Geschwür, welches ich mal nicht Krebs nennen möchte, breitet sich aus.</p>
<p>Wir Menschen veralbern uns selbst, und ich habe keine Lust mehr auf Fremdbestimmung. Ich kenne um meine Taten und mein Wirken. Ich bin kein kleines Kind. Ich wurde zwar dressiert wie ein Hund, und mit kulturellen und gesellschaftlichen Regeln gefüttert, aber mein Gott gab mir auch ein Bewusstsein und die Fähigkeit zu reflektieren, und die Fähigkeit mit Liebe zu agieren, und auch die Mittel mich mit meinen Mitmenschen auszutauschen.Die Kommunikation, die Verbreitung des Wissens. Wissen ist Macht und sollte nicht Einzelnen zustehen. Wissen ist ein Allgemeingut und hilft bei der Entwicklung, der Evolution des Menschen. Wir sind eine Gemeinschaft, erinnern wir uns! Zusammen und nur Zusammen können wir existieren.</p>
<p>(A.V.)</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/codexhumano.wordpress.com/728/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/codexhumano.wordpress.com/728/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/codexhumano.wordpress.com/728/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/codexhumano.wordpress.com/728/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/codexhumano.wordpress.com/728/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/codexhumano.wordpress.com/728/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/codexhumano.wordpress.com/728/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/codexhumano.wordpress.com/728/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/codexhumano.wordpress.com/728/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/codexhumano.wordpress.com/728/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/codexhumano.wordpress.com/728/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/codexhumano.wordpress.com/728/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/codexhumano.wordpress.com/728/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/codexhumano.wordpress.com/728/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=codexhumano.wordpress.com&amp;blog=6174708&amp;post=728&amp;subd=codexhumano&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>(d)ICHotomie des Lebens?</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 17:44:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>codexhumano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist bereits kein allzu neues Phänomen mehr. Jeder kann immer und überall jedem seinen gegenwärtigen Gemütszustand oder Aktivitäten offenbaren. Dann wird es in die Welt &#8222;gezwitschert&#8220; oder dazu genutzt Freunden oder Fremden seinen &#8222;Space&#8220; zu zeigen. Wenn ich mir sonst über diese Dinge Gedanken gemacht hatte, dann deshalb, weil nur allzu viele Menschen allzu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=codexhumano.wordpress.com&amp;blog=6174708&amp;post=726&amp;subd=codexhumano&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist bereits kein allzu neues Phänomen mehr. Jeder kann immer und überall jedem seinen gegenwärtigen Gemütszustand oder Aktivitäten offenbaren. Dann wird es in die Welt &#8222;gezwitschert&#8220; oder dazu genutzt Freunden oder Fremden seinen &#8222;Space&#8220; zu zeigen. Wenn ich mir sonst über diese Dinge Gedanken gemacht hatte, dann deshalb, weil nur allzu viele Menschen allzu sorglos mit ihren Daten umgehen. Aber in letzter Zeit beschäftigt mich dabei ein anderer Aspekt. Vor einiger Zeit stoße ich auf eine Status-Meldung, bei der eine junge Dame beklagt, dass einer ihrer Nachbarn sein unverschlüsseltes W-Lan nun verschlüsselt hätte. Anstatt aber sich nun für diesen Menschen womöglich zu freuen, darüber dass dieser nun nicht mehr so leicht ausgenutzt werden kann, beschwert sich die Frau auf Bitterliche und schreckt auch nicht zurück ihn auf gröbste Art und Weise zu beleidigen. Und es ging noch weiter. Die Frau, fragte via Internet ihre &#8222;Freunde&#8220;, zu den ich merkwürdigerweise auch gehöre, obwohl ich sie nicht kenne, ob nicht jemand bereit wäre, für sie einen Internet-Vertrag abzuschließen. Sie selbst könnte wohl nicht, weil sie Einträge in der Schufa hätte. Was soll man davon halten? Sie hatte es ernst gemeint.   Ich bezweifle, dass diese Ausformung menschlicher Egozentrik jemals großartig anders strukturiert war. Womöglich ist die Fixierung auf seiner Selbst ein natürlicher Teil der menschlichen Natur. Jedoch bezweifle ich, dass Mutter Natur dies so vorgesehen hat, wie es häufig praktiziert wird. Dass wir nach Nahrung streben &#8211; okay. Dass wir ein Heim &#8211; eine eigene Höhle unser Eigen nennen wollen &#8211; okay. Jedoch vermehrt die Ellenbogen ausfahren? Gleich worum es geht? Es ist schon stark vereinfacht skizziert. Es steht außer Frage, dass gewisse Formen menschlicher Interaktion Konflikte hervorbringen kann. Nur gebietet doch die gute Sitte niemanden auszunutzen oder zum eigenen Wohl schlecht zu behandeln. Moral? Jemand, der bei sich ist und so erkennt, dass er womöglich dieses oder jenes in seinem Leben verändern möchte, der kann auch andere nachteilig damit beeinflussen. Partner, Chefs, Mitarbeiter oder die Familie. In diesem Zusammenhang geschieht es jedoch aus gänzlich anderen Beweggründen als Liegstuhl-per-Handtuch-Reservierungen auf Mallorca.  Genauer gefragt: Sind wir Opfer der Umstände? Oder kommt es direkt von uns? Eine Mischung? Bedingt aus den gesellschaftlichen Entwicklungen? In einem Klima des Wettbewerbs, das nicht nur im Beruf auf die Menschen wirkt, sondern gleichermaßen im Familienkreis oder durch Freunde vermittelt wird, lernen wir früh: Es ist nicht das Schlechteste, der Beste zu sein. Oft auch gleich mit welchen Mitteln dies erreicht wird. Dieser Eifer unsere 4jährigen Sonnenscheine in Elite-Kindergärten stecken zu wollen? Oder selbige zu vernachlässigen, weil sie nerven und einen in seiner Zeit- und Freizeit-Planung doch beeinflussen? Hätte einem ja früher gesagt werden können. Oder ist dies normal? Das womöglich, in Anlehnung an Paul Nolte´s Generation Reform, wir uns eine kleine Welt aufbauen. Mit Sicherheit und Wohlbehagen. Und was da draussen &#8211; ausserhalb der Sippe &#8211; geschieht, ist dann die Jagd. Und somit alle Mittel erlaubt. Es heißt ja auch, dass der Mann von seiner Natur her nicht monogam angelegt sein kann. Fragen über Fragen.  Nicht das wir uns falsch verstehen. Streben nach etwas. Sich Träume erfüllen. Hart zu arbeiten. Sich etwas aufbauen. Alles kein Thema. Jedoch: Wenn das eigene Handeln andere ganz wesentlich in ihrer Freiheit beraubt &#8211; wenn das eigene Handeln zu Lasten anderer Personen geht, sei es emotional oder auch materiell &#8211; dann ist dies schlecht. Mehr nehmen als geben. Die ungeteilte Zweiteilung des Seins. Böse. Pfui. Es heißt doch so schön:  Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu.  Ich jedenfalls finde es traurig. Viele Menschen lassen sich in Gefüge und Systeme integrieren, die dauerhaft und gravierend zu ihren Lasten gehen. Stumpfen irgendwie ab. Folgen irrigen Vorstellungen zu Glücks- und Seligkeitsversprechen. Nutzen Menschen aus. Kosten mit jeder Faser potentielle Macht im Leben aus. Oder täusche ich mich etwa? Alles halb so wild? Kein Ich will &#8211; Ich brauch &#8211; Ich muss &#8211; Ich Ich Ich?  Gut, stark vereinfacht. Überzogen. Aber dadurch nicht weniger bedenkenswert.  &#8222;Wer Genügen findet am Genügenden, der wird immer genug haben.&#8220; (Lao-Tse. Kap.48)</p>
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		<title>In einem Krankenhaus in Ghana</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 18:25:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>codexhumano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Krankenhaus. Ein großes Tor zu einer breiten Straße, die mal geteert war. Rechts und links davon einstöckige Gebäude, verbunden durch überdachte Säulengänge, gestrichen in beige und braun, abblätternde Farbe. Unzählige Krankenschwestern laufen auf dem ganzen Gelände herum, jede in einem hübschen grünen Kostüm und Häubchen auf dem Kopf. Die Anzahl der Striche auf den [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=codexhumano.wordpress.com&amp;blog=6174708&amp;post=724&amp;subd=codexhumano&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Krankenhaus. Ein großes Tor zu einer breiten Straße, die mal geteert war. Rechts und links davon einstöckige Gebäude, verbunden durch überdachte Säulengänge, gestrichen in beige und braun, abblätternde Farbe.<br />
Unzählige Krankenschwestern laufen auf dem ganzen Gelände herum, jede in einem hübschen grünen Kostüm und Häubchen auf dem Kopf. Die Anzahl der Striche auf den Schultern der Kostüme verraten den Ausbildungsstand – erst gar keine Streifen, bei abgeschlossener Ausbildung drei.<br />
Die Ärzte sind unglaublich gut gekleidet. Die Männer in Anzughosen, langärmligen Hemden, manche mit Krawatten. Die Frauen in Blusen, Röcken, Kleidern, dazu Pumps, immer perfekt frisiert und geschminkt.<br />
Darüber tragen sie weiße Kittel. Manchmal sieht man Dinge wie „Bundeswehrkrankenhaus Hamburg“ oder auch „Kantine Eberswalde“ in den Kragen der Klinikbekleidung stehen.<br />
In der Morgenvisite werden die in der Nacht neu aufgenommenen Patienten vorgestellt.<br />
An meinem zweiten Tag wird über eine Geburt berichtet.<br />
Als die Frau ins Krankenhaus kam, war die Geburt schon in vollem Gange und innerhalb von zwei Stunden war das Kind da. Der Arzt lächelt, alle nicken zustimmend, eine Geburt ist anscheinend ein für alle erfreuliches Ereignis. Aber habe ich das richtig verstanden? Am Anfang hat der Arzt doch etwas gesagt von einem eigentlich geplanten Kaiserschnitt wegen bekannter HIV-Infektion der Mutter. Geplante Kaiserschnitte sind Teil der Präventionsprogramme um das Risiko der Übertragung von Mutter zu Kind zu senken. Jemand fragt, ob das Kind nach der Geburt Prophylaxe erhalten hat. Der Arzt schüttelt den Kopf. Niemand reagiert in irgendeiner Weise geschockt.<br />
Dabei wurde das Neugeborene wahrscheinlich mit HIV infiziert. Das hätte verhindert werden können &#8211; wenn schon nicht durch den Kaiserschnitt, für den es leider schon zu spät war, dann wenigstens durch die Gabe eines HIV-Medikamentes direkt nach der Geburt.</p>
<p>Zwei Tage später bin ich dabei, als bei einer Achtjährigen ein HIV-Schnelltest gemacht wird. Positiv. Die Mutter ist bereits tot, das Kind wird von der neuen Frau des Vaters begleitet. Auch dieses Mädchen ist wahrscheinlich seit ihrer frühesten Kindheit HIV-positiv, infiziert vielleicht schon in der Schwangerschaft, wahrscheinlich unter der Geburt, spätestens während der Stillperiode.<br />
Wie ist das Virus wohl in diese Familie gekommen? Der Vater ist Fernfahrer. Früher lernten die Medizinstudenten noch, dass Fernfahrer eine Risikogruppe darstellen, besonders Langstreckenfahrer. Mittlerweile wird diese Betrachtung als diskriminierend empfunden. Schließlich gehen nicht alle Fernfahrer während ihrer Fahrten zu Prostituierten und infizieren anschließend ihre Frauen.<br />
Wir teilen der neuen Mutter des Mädchens die Diagnose mit. Das Kind hat bereits erste Symptome, immer wiederkehrende Infektionen. Sie wird an die HIV-Beratungsabteilung verwiesen.<br />
Ob die Mutter die Tragweite der Diagnose versteht? Ich wüsste gern, ob sie darüber nachdenkt, woher ein achtjähriges Mädchen HIV bekommt. Ob sie den Zusammenhang herstellt zwischen der verstorbenen Mutter und dem kranken Kind. Ob sie ahnt, dass wahrscheinlich auch ihr Mann positiv ist. Und ob sie weiß, was das für sie bedeuten kann.<br />
Wenn irgendetwas davon in ihrem Kopf vorgeht, sieht man es ihr nicht an. Es gibt keine erkennbare Reaktion.</p>
<p>An einem meiner ersten Tage wird ein Mann mit einem Schlangenbiss eingeliefert. Nach drei Tagen geht es ihm wieder gut. Aber nach zehn Tagen liegt er immer noch auf der Station. Er ist nicht versichert und hat die Krankenhausrechnung noch nicht bezahlt. Bis seine Familie das Geld bringt, wird er nicht entlassen, so ist die gängige Praxis.</p>
<p>Warum er wohl keine Versicherung hat? Dass es eine Krankenversicherung gibt, ist relativ neu. Sie ist nicht besonders teuer, 2 Cedis im Vierteljahr. Und man kann sie auch dann noch abschließen, wenn man bereits im Krankenhaus ist.<br />
Dann sichert der Papierbogen, zum Teil unterschrieben mit einem Daumenabdruck, einem die medizinische Grundversorgung. Zuzahlungsfrei bekommt man jede verfügbare Diagnostik und Therapie.<br />
Essentiell ist die Versicherung in einem Bereich, in dem ich es nicht erwartet hätte – Sauerstoff bekommen außer in totalen Notfällen nur versicherte Patienten, denn Sauerstoff ist eine der teuersten Maßnahmen, die das Krankenhaus zu bieten hat (eine Stunde kostet 17 Cedis).<br />
Wenn man sich schon die 2 Cedis für die Versicherung nicht leisten kann, was heißt dann eine Stunde Sauerstoff?</p>
<p>Francisca</p>
<p>Francisca hat einen Herzfehler. Wahrscheinlich hatte sie als Kind eine simple Mandelentzündung, die unbehandelt zu Herzfehlern führen kann – mit Antibiotika lässt sich das verhindern.<br />
Jetzt aber liegt Francisca völlig ausgezehrt in ihrem Bett. So einen dünnen Menschen habe ich bisher nur auf Fotos gesehen.<br />
Francisca ist zu schwach zum Sitzen, Stehen oder Laufen. Auf Ansprache reagiert sie meistens kaum. Aufgrund ihres Herzfehlers kommt es ständig zu Mangeldurchblutung ihrer Organe, auch des Gehirns. Auf Dauer führt das zu der mittlerweile klar erkennbaren Retardierung.<br />
Die einzige Therapie wäre eine Klappenersatzoperation. Eigentlich kommt einmal jährlich eine amerikanische Organisation nach Kumasi und führt Herzoperationen an Kindern durch. In diesem Jahr können sie wegen der Finanzkrise nicht kommen.<br />
So können wir Francisca nur Sauerstoff geben und jedes Herzmedikament, das im Krankenhaus verfügbar ist. Als sie sich nicht mehr unruhig hin- und herwälzt, sobald man den Sauerstoff abstellt, überlassen wir sie der Obhut ihrer Mutter. In der Krankenakte heißt das dann „palliativ behandeln“.</p>
<p>Palliativmedizin ist „die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer progredienten (voranschreitenden), weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung zu der Zeit, in der die Erkrankung nicht mehr auf eine kurative Behandlung anspricht und die Beherrschung von Schmerzen, anderen Krankheitsbeschwerden, psychologischen, sozialen und spirituellen Problemen höchste Priorität besitzt.“</p>
<p>(Definition der Weltgesundheitsorganisation und der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin)</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/codexhumano.wordpress.com/724/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/codexhumano.wordpress.com/724/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/codexhumano.wordpress.com/724/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/codexhumano.wordpress.com/724/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/codexhumano.wordpress.com/724/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/codexhumano.wordpress.com/724/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/codexhumano.wordpress.com/724/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/codexhumano.wordpress.com/724/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/codexhumano.wordpress.com/724/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/codexhumano.wordpress.com/724/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/codexhumano.wordpress.com/724/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/codexhumano.wordpress.com/724/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/codexhumano.wordpress.com/724/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/codexhumano.wordpress.com/724/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=codexhumano.wordpress.com&amp;blog=6174708&amp;post=724&amp;subd=codexhumano&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Ankunft in einem fremden Land</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 16:05:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>codexhumano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Ferne]]></category>

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		<description><![CDATA[Ghana – die ersten Stunden. Ich steige aus dem Flugzeug auf das Rollfeld. Mit dem Bus geht es zum Flughafengebäude – ein einstöckiger Flachbau. Drinnen gibt es zwei Schalter. Der Beamte fragt mich dreimal etwas auf Englisch, was ich bis zum Ende nicht richtig verstehe. Meinen Impfpass schaut er sich nicht an – ich dachte, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=codexhumano.wordpress.com&amp;blog=6174708&amp;post=721&amp;subd=codexhumano&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ghana – die ersten Stunden. Ich steige aus dem Flugzeug auf das Rollfeld. Mit dem Bus geht es zum Flughafengebäude – ein einstöckiger Flachbau. Drinnen gibt es zwei Schalter. Der Beamte fragt mich dreimal etwas auf Englisch, was ich bis zum Ende nicht richtig verstehe. Meinen Impfpass schaut er sich nicht an – ich dachte, wenn man keine Gelbfieber-Impfung hat, wird man zwangsgeimpft und zwei Tage in Quarantäne gehalten? Das Gepäckband wirkt vorsintflutlich. Ansonsten gibt es hier anscheinend nicht viel – Toiletten, einen Schalter, an dem wir Geld wechseln können, vereinzelte lädiert aussehende Gepäckwagen, wenige Menschen in Uniformen, die relativ ungezielt umherschlendern. Alles sieht so aus als sei es vor fünfzig Jahren mal hier hingestellt und seitdem nicht mehr verändert worden. Als wir unseren Gepäckwagen auf die Glasschiebetüren zuschieben, die nach draußen führen, werden wir von zwei Beamten angehalten. Sie stehen am Ausgang und kontrollieren, ob wir für die Gepäckstücke auch die dazugehörigen Aufkleber der Fluggesellschaft haben. Dann umgibt uns wieder die schwüle Luft eines ghanaischen Nachmittags.  Hinter Absperrgittern stehen unzählige Menschen, die alle winken, um unsere Aufmerksamkeit kämpfen, laut unverständliche Dinge rufen – zwischendurch klingt es wie „Taxi, Taxi!“. Also Taxifahrer. Ich atme tief durch, blicke in die andere Richtung, versuche bestimmt weiter zu gehen und so zu wirken, als wüsste ich genau wo ich hin will.  Wir lassen uns von einem Fahrer in weißem Hemd zu seinem klapprigen Auto führen. Mit „STC-Station?“ und einem fragenden Blick hoffen wir, unser Fahrtziel genau genug erklärt zu haben. Er schaut fragend seinen Kollegen an, irgendwas bereden sie, dann lädt er unser Gepäck ein. Wir steigen ein, ohne wirklich ganz sicher zu sein, dass er uns an den richtigen Ort fahren wird. Ich sitze auf dem Rücksitz, mein T-Shirt klebt jetzt schon am Körper, warum habe ich bloß immer noch eine Jeans an? Durch die Fenster weht warme feuchte Luft, es riecht anders als in Deutschland – ein bisschen nach feuchten fremdartigen Pflanzen, ein bisschen süßlich – ist das Obst? Es ist ein Mix, in dem ich bis auf den Abgasgeruch das meiste nicht wieder erkenne. Der Taxifahrer sagt „You’re lucky, it has been raining today, so it is quite cool“ – was, es ist nicht warm? Ich habe mich wohl verhört? Wie ist es denn hier, wenn es heiß ist? Wir fahren durch die Stadt. Auf der zweispurigen geteerten Straße laufen zwischen den Autos Frauen und Kinder herum, die Wasser, Eiskrem, Bonbons, Stofftaschentücher, Kleidung und unzählige andere Dinge verkaufen. Dazwischen Bettler, Rollstuhlfahrer und Kinder, die einen durchs Autofenster mit bettelnden Gesten und flehenden Augen bedrängen. „Do you need to change some money?“ – Nein, das haben wir am Flughafen schon gemacht. Aber nachdem mir gesagt wurde, die Taxifahrer wären sehr hilfsbereit, sage ich ihm, dass wir noch eine SIM-Karte brauchen. Er nickt nur. An der nächsten Kreuzung winkt er eine Frau heran und drei Sekunden später halten wir eine gelbe SIM-Karte in den Händen.  Ob wir das Geld auch durchs Autofenster getauscht hätten? Es würde mich nicht mehr überraschen.  Wir kommen wirklich an der Busstation an. Menschen warten auf Holzbänken. Wir kaufen kleine Papierschnipsel, auf die handschriftlich der Fahrpreis und der Zielort Kumasi geschrieben ist. Dann warten wir darauf, dass ein Bus kommt („In a minute“ war die Abfahrtszeit). Zwischendurch fahren Busse über das Gelände, alle sitzen ganz geduldig da und scheinen gar nicht beunruhigt, im Gegensatz zu mir – ich habe die ganze Zeit Angst, dass irgendwo unser Bus fahren könnte, ohne dass wir es mitkriegen, dass wir am falschen Ort warten. Ich habe das Gefühl als existierte eine untergründige Kommunikation, unsichtbare Signale, die allen hier die essentiellen Informationen vermitteln und die nur wir nicht verstehen. Am Ende kommt ein Bus und jemand nimmt unser Gepäck. Wir sollen einsteigen.  Woher wissen alle, wo wir hin wollen?  Sechs Stunden Fahrt. Am Anfang geht es kreuz und quer über Sandstraßen, Schotterpisten, zwischendurch mal ein Stück staubige aber geteerte Straße. Ich sehe Wellblechhütten am Straßenrand, das Bild vor den Busfenstern scheint sich eine Ewigkeit nicht zu ändern.  Überall wird Essen verkauft, unter anderem sind große, in Plastikfolie eingewickelte Weißbrote allgegenwärtig. Ganz schön hygienisch. Aber ein paar Meter weiter fahren wir an einem Stand vorbei, auf dem sich die selben Brote stapeln, uneingepackt. Die Plastikfolie liegt noch daneben und die Frauen streichen alle Brote einmal mit den Händen ab, bevor sie sie anschließend einwickeln. Ob damit der Straßenstaub entfernt werden soll? Auch Kinder sind wieder überall, Kinder aller Altersgruppen, kleinere verkaufen Wasser in Plastiktüten, die leer überall am Straßenrand liegen, größere balancieren die Brote auf riesigen runden Tabletts auf dem Kopf. Immer wieder werden Dinge vor die Busfenster gehalten, gelbe Streifen, vielleicht irgendein getrocknetes Obst? Ab und zu macht einer der Passagiere ein Zeichen, dann bekommt er irgendwas in Fenster gereicht im Austausch gegen ein paar Münzen. Die Verhandlung über den Preis läuft anscheinend ab ohne für uns nachvollziehbar zu sein.   Irgendwann kommen wir auf eine geteerte, gut ausgebaute Straße. Jetzt sind wir anscheinend am Rande der Stadt angekommen. Es wird ländlich, grün. Von der geteerten Hauptstraße gehen immer wieder kleinere Seitenstraßen ab, rote Sandpisten, die direkt in den Urwald zu führen scheinen. Mit der Zeit wird die Landschaft hügeliger, langsam windet sich die Straße immer höher. Auf dem Seitenstreifen immer wieder Fahrzeuge, zum Teil übel zugerichtet. In regelmäßigen Abständen Plakate, die für sicheren Fahrstil werben – „Drive home to a safe hug!“ Immer wieder fahren wir durch Ortschaften, größere mit gemauerten Häusern, kleinere mit Lehmhütten, die aussehen wie dem Bilderbuch über Ruanda entsprungen, das ich als Kind mal hatte – klein, rund, mit Palmblättern oder ähnlichem gedeckt. Zwischendurch hält der Bus, mal wieder ohne für mich erkennbares System, und Leute steigen ein oder aus. Eine Haltestelle ist nicht zu sehen, irgendwie müssen die Leute mit dem Busfahrer kommunizieren. Wir haben ihm auch gesagt, dass wir in Konongo aussteigen müssen, das ist irgendwo auf der Strecke, von dort müssen wir mit dem Taxi weiter. Er hat nur kurz genickt – hoffentlich reicht das. Irgendwann hält der Bus. Der Taxifahrer steht auf und sagt etwas, das so ähnlich klingt wie Konongo. Wir steigen aus, unser Gepäck wird vor uns auf den Sandboden gestellt und schon fährt der Bus los und lässt uns allein. Im Dunkeln stehen wir auf einer Dorfstraße, ein Stück weiter steht ein einsames Auto. Ist das vielleicht ein Taxi? Wir steigen ein. Der Fahrer muss die Strecke sehr gut kennen, denn es ist stockfinster. Wir sitzen unangeschnallt in einem klapprigen Auto und sind ganz froh, dass wir nicht so viel von dem Nichts sehen, in das wir zu fahren scheinen. Vor etwa vierzig Stunden bin ich in Berlin losgefahren. Überwältigt und erschöpft lehne ich mich zurück.</p>
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