codexhumano

Archive for the ‘kurz erwähnt’ Category

CodexHumano zieht um

In kurz erwähnt on 11. September 2009 at 12:27

Wir führen unseren Blog ‚CodexHumano‘ ab sofort auf www.codexhumano.org weiter. Solltet ihr diesen Blog hier bereits verlinkt haben, würden wir uns freuen, wenn ihr eure Links aktualisiert.

Bitte habt Verständnis, wenn wir an dieser Stelle den Blog codexhumano.wordpress.com nicht aktuell halten können.

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Flimmerfreude

In kurz erwähnt, Multimedia on 6. Juni 2009 at 15:24

Nach der Schelte folgt nun Dank. Zwei Sendungen in der vergangenen Nacht berührten mich, ließen mich nicht mehr los und bewirkten eine lange, dunkle Nacht in meinem Schlafzimmer. Nur ich und ich.

Einerseits sah ich durch Zufall eine interessante Doku zum Leben und Schaffen von Annie Leibovitz. Wie das Leben so spielt erkannte ichspäter, dass ich natürlich ihre Ausstellung total verschwitzt habe. Wer die Gelegenheit bekommt, ihre Fotos zu betrachten, aus allen Phasen ihrer Arbeit, der sollte es tun.

Außerdem war da dieser Kurzfilm. Einfach 10 Minuten Zeit nehmen und schauen.

Flimmerkummer

In kurz erwähnt on 3. Juni 2009 at 23:36

Wenn man sich den Teasern zu neuen Entertainment-Shows nicht entziehen kann, liegt es einfach daran, dass sie einfach immer und überall auf einen einprasseln. Via TV, Plakat, Einblendung im Internet oder Radiospot. Bei „Schlag den Raab“ kriegt er nicht links und rechts eine verpasst und offenbart uns dadurch solch Events wie Eisfussball oder Autoball oder Turmspringen oder WOK-Sport oder oder oder. Daneben verkleiden sich Menschen, stellen ihre Ideen im Fernsehen vor. Nicht so unterhaltsam wie Dittsche wenn er mal wieder eine „Weltidee“ offenbart. Nein, Hundeklappen für Mietwohnungen stehen zur Disposition. Weil ich in Berlin-Friedrichshain im sechsten Stock meines Mietshauses eine Hundeklappe samt Rollade installiere, damit mein Bello selbstständig auf den Gehweg kacken kann? Daneben erscheinen unsere allseits geliebten und handverlesenen Prominenten in Chart-Shows, beim Promi-Kochen und -golfen. Promi-Schiffe versenken. Promi-Sendung-mit-der-Maus-Show und so weiter. Stets die gleichen Fratzen grinsen uns chronisch aus der Flimmerkiste ins Gesicht. Wer sich fragt, warum er schlechte Laune hat, sollte sein Fernsehverhalten einer kritischen Prüfung unterziehen. Andererseits ist es gar keine schlechte Erfindung. Denn seit dieser impertinenten Fernsehformat-Anbieterei, die leider ernst und nicht ironisch auf (fast) allen Kanälen zu finden ist, ist es leicht einen Grund zum Abschalten zu finden. Nur ist es leider ein rein subjektiver Würgereflex, der mich erfasst. Der Markt ist scheinbar noch nicht übersättigt, da noch genügend Menschen diesen schablonesk produzierten Kram konsumieren.

Nach wie vielen Tagen ist eigentlich die, vom Marcel, unserem Lieblingskritiker, angestossene Medienkritik wieder aus denselbigen verschwunden?

Wer hat umsetzbare Konzepte zur Hand, mit deren Hilfe wir die Menschen vom Fernsehen, Computer und den Konsolen loseisen können? Vielleicht eine große PR-Kampagne fahren, dass gesunde Ernährung, Bewegung und Naturverbundenheit und der andere interessante Kram im Leben das neue „Must have“ im Leben ist?

(C.M.)

Mercutio

In kurz erwähnt on 29. Mai 2009 at 22:11

Romeo charakterisiert Mercutio als jemanden, der sich gerne reden hört. Mercutio spräche in einer Minute mehr als er in einem Monat verantworten könne.

Heute frage ich mich, warum es keinen Ausbildungsberuf „Politiker“ gibt? Anders formuliert: Wenn das ganze Land hochqualifizierte Arbeitnehmer will – warum darf dann theoretisch jeder Politiker werden? Natürlich nur, wenn er sich in den Reigen des netzwerkens in einer Partei eingliedert und sich den hierarchischen Mechanismen dieses Spektrums unterwirft! Ist es nicht sinnvoller, von Grund auf ein Berufsbild des Politikers zu etablieren? Unabhängig der Tatsache, dass wohl keine staatliche Institution Politiker braucht, die in Legislatur-Perioden denken und sich selbst am nächsten sind. Uns klingt bei dem Gedanken an Politiker oft das unsägliche Zitat eines ihresgleichen im Ohr:

Es sei unfair, Parteien nach der Wahl an dem zu messen, was sie vor der Wahl versprochen hätten!

Wie bitte? Dem vorzubeugen könnten wir doch eine Ausbildung – mindestens aber einen Intensiv-Workshop – für angehende Politiker zur Pflicht machen. Viele von den jetzigen Volksvertretern haben ihre politische Arbeit von der Pike auf gelernt. Und es wäre bestimmt übertrieben, alle über einen Kamm zu scheren. Berliner Parkettkriege im Reichstag sind bestimmt eine andere Liga als kommunalpolitische Realpolitik. Dennoch existiert Politik-Verdrossenheit unter der deutschen Bevölkerung, und das liegt neben unglücklicher Außendarstellung gleichermaßen daran, dass es womöglich an Qualität mangelt. Zu beheben entweder mit einem grandiosen PR-Berater, der es versteht, die Massen zu mobilisieren. Diese PR-Berater leisten bei vielen Politikern gute Arbeit. Bei anderen beißen sie sich die Zähne aus. Oder wie sind Äußerungen zu erklären, die da lauten:

„Ein uncharmanter Kollege meinte, Sie hätten mit Müllsäcken besser ausgesehen“ http://www.bbv-net.de/public/bildershowinline/aktuelles/politik/deutschland/21738?skip=7&refback=/|homeneu

Und daher plädiere ich für die unabhängige Qualifikation der Politiker. Anwendung finden sollten die Ausprägung und Verinnerlichung der von Weber postulierten Eigenschaften: „Man kann sagen, dass drei Qualitäten vornehmlich entscheidend sind für den Politiker: Leidenschaft – Verantwortungsgefühl – Augenmaß. http://www.textlog.de/2283.html

Und die rigorose Vermeidung einer anderen Eigenschaft, die gegenwärtig – vielleicht schon seit Attika – fälschlicherweise oft die Oberhand gewinnt. Eitelkeit. Niemand braucht sie in der Politik. Und nach der Qualifikation, dem Einimpfen von Leidenschaft – Verantwortungsgefühl – Augenmaß kommt ein einfaches Instrument hinzu: die Qualitätsprüfung. Ganz simple Überprüfung jeglicher Politiker. Man werfe mir vor, dies würde die Bürokratie ins Unermessliche erhöhen. Dies würde eine effektive Arbeit der Parlamentarier behindern. Ein bisschen womöglich. Aber wenn das halbe arbeitnehmende Land vom Controlling-Wahn heimgesucht wird, warum nicht auch da?!

Es gibt sie ja, die Personen, die sich ganz in den Dienst der Menschen stellen. Doch bis sich dieser Typus durchsetzt, braucht es Know-How und Basisarbeit. Wenn für fast alles Experten und Consulting-Agenturen engagiert werden, dann könnten wir doch auch mal am richtigen Punkt ansetzen.

Und nebenbei:

(C.M.)

Sinn von Angst – Sinn der Enge

In Gesellschaft, kurz erwähnt, Spiritualität on 26. Mai 2009 at 06:18

Die Fragestellung nach dem »Sinn« unserer heutigen Welt besteht zu Recht, da die bloße Quantifizierung oder die Isolierung zu einer materiellen Sinnlosigkeit führen, ja bereits weitgehend geführt haben. Dass aber diese Frage nach dem »Sinn« überhaupt gestellt werden kann, dürfte doch wohl nichts anderes heißen, als dass der Sinn – in Frage gestellt ist. Die Sprache sagt immer mehr aus, als wir mit unserem fixierten, sektorhaften Denken und Erfassen realisieren.

Sei dem, wie ihm wolle, was uns hier interessiert, ist die Feststellung: die evolutionistische Vorstellung, die nach vorn, auf die Zukunft gerichtet ist, ist aus ihrer Einseitigkeit heraus genau so illusorisch, wie es die traditionalistische Einstellung ist, die sich, nur das Einheitliche erfühlend und erhörend, nach rückwärts wendet. Diese heute die Menschheit ängstigende Fragestellung, die sie in die Enge, nämlich in die engste Enge, also in die Angst treibt, entwuchs dieser Angst selber.

Wir wollen besonders auf den Zusammenhang von »Angst« und »eng« hinweisen, weil in letzter Zeit mit der sogenannten »Urangst« eine teils magisierende, teils mythisierende Aufbauschung getrieben wird, die unnötig die defizienten Mächte und keineswegs etwa die effizienten Kräfte der magischen und mythischen Bewußtseinsstrukturen in uns aktiviert und damit die heutige Situation nur verworrener macht, statt sie zu klären. Die Schürer dieser Angst sind, den jeweils vorherrschenden Strukturen entsprechend, teils die Vitalisten und Emotionalisten, teils die Psychisten, wenn nicht sogar weitgehend die Nichts-als-Psychologen, sowie jene Okkultisten, welche die nicht eingesehenen Grundkräfte dieser Strukturen ununterschieden aktivieren; nachher sind sie freilich, falls es ihnen überhaupt je zum Bewußtsein kommt, höchlichst überrascht, wenn das unwissend Getane, das immer magisch ist, bedrohend auf sie zurückschlägt. So werden sie Opfer ihres eigenen Tuns; und unfähig, den entfesslten Mächten allein standzuhalten, gehen sie, selbst schon Getriebene, mit der dann auftretenden »Urangst« hausieren, um doch irgendwo sich als Treiber, sei es selbst nur einer Herde, zu fühlen.

Angst entsteht immer dort – sei es nun im Einzel-, im Sippen-, im Völker- oder im Menschheitsleben -, wo aus der Erschöpfung einer Haltung die Ausweglosigkeit aus dieser Haltung bewußt oder unbewußt evident wird, weil diese Ausweglosigkeit nun nicht mehr den Machtcharakter, sondern den Ohnmachtcharakter der betreffenden erschöpften, also kraftlos gewordenen Haltung spiegelt. Angst ist stets das erste Anzeichen dafür, dass eine Mutation in ihren Ausdrucks- und Wirkugsmöglichkeiten zum Ende gekommen ist, so dass sich neue Kräfte stauen, die, da sie sich stauen, Beengung hervorrufen. Im Kulminationspunkt der Angst werden diese Kräfte sich jeweils befreien; das aber ist dann stets gleichbedeutend mit einer neuen Mutation. So gesehen ist die Angst die große Gebärerin.

Die Angstorgien der Rennaissance, beispielsweise ihre Totentänze und ihre maßlosen Weltuntergangsphantasien, brechen durchaus nicht zufällig genau in dem Moment ab, da die Perspektive durch Leonardo da Vinci wirkende Gestallt annimmt. Jene Angstorgien stehen in einem ursächlichen Konnex mit dem Durchbruch zu einer notwendigen, neuen Weltdimension, durch welche die dreidimensionale persprektivische Welt endgültig konstituiert wurde. Und die heutigen Angstorgien, Weltuntergangsphantasien und Massenpsychosen dürften parallele Erscheinungen der gleichen Art sein, wie es jene der Rennaissance waren.

(J.G.)

Leidensdruck

In kurz erwähnt on 20. Mai 2009 at 08:26

Heute stellen wir uns mal folgendes vor: Wir sind Ende 20. Weiblich. Und aus dem schönen Russland. Man lebt in Deutschland. Erzieht allein zwei Jungs im Alter von 5 und 6 Jahren. Nebenbei jobben wir in einem Kindergarten für den Lebensunterhalt. Dazu noch ein Teilzeitstudium. Bis jetzt ja schon eine Leistung, die ehrenwert ist. Nehmen wir weiter an, dass die folgenden Dinge so der Wahrheit entsprechen wie sie mir zugetragen wurden: Die Wohnung brennt. Alle kommen mit dem Schrecken davon. Versicherung? Fehlanzeige. Woher soll ich wissen, dass ich eine Versicherung brauche. Jetzt? Schulden. Möbel kaputt. Dokumente verbrannt. Leben im Mutter-Kind-Heim. Dann neue Wohnung besorgen. Anträge auf Unterstützung von den Institutionen abgelehnt. Komplett neue Möbel müssen her. Gekauft im Laden für Zweite-Hand-Möbel, so etwas wie eine Möbelbörse. Dann eine Wohnung gefunden, die renovierungsbedürftig ist, doch der Vermieter sagt, wer mehr will, muss es selbst machen. Und nach vielen Stunden Eigenleistung und Unterstützung von fremden Menschen, da Freunde und Bekannte komischerweise bei so etwas keine Zeit haben, sieht es mittlerweile ganz passabel aus. Noch ein wenig Farbe an die Wand und das Leben kann weitergehen. Mit Schuldenabbau, jeden Pfennig umdrehen, Behördenanträge für jeden Euro, Zeitmanagement für Kinder, Job und Studium. Deutsch lernen oben drauf. Und dennoch nicht den Optimismus verloren. Davor habe ich Respekt und überlege mir meine alltäglichen Probleme nicht größer zu machen als sie sind.

Video Überwachung auf Demos

In kurz erwähnt on 20. April 2009 at 10:41

Habe folgende Photos vor zwei Wochen gemacht:
BerlinDemonstration

Das ist rechtswidrig und vor allem interessant ist die Art und Weise, wie der Kamermann geschützt wird. Im Gegenschuss die Demonstration: ganz normale Menschen, keine gewaltbereitschaft, keinerlei Anzeichen dafür.

Auszug aus der Pressemittelung des Bunderverfassungsgerichts zum Eilantrag gegen das bayrische Versammlungsgesetz vom 27.02.2009:

Eine solche anlasslose Datenbevorratung, die allein an die 
Wahrnehmung der Versammlungsfreiheit und damit an das Gebrauchmachen von 
einem für die demokratische Meinungsbildung elementaren Grundrecht 
anknüpft, führt zu durchgreifenden Nachteilen. Durch einschränkende 
Maßgaben hat der Senat diese Nachteile bis zur Entscheidung in der 
Hauptsache begrenzt. Danach sind Übersichtsaufzeichnungen nur zulässig, 
wenn tatsächliche Anhaltspunkte die Annahme rechtfertigen, dass von der 
Versammlung erhebliche Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder 
Ordnung ausgehen und auch die anschließende Nutzung und Speicherung 
anlassbezogen begrenzt bleibt.

http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg09-017.html

Hier ein paar Links dazu:

http://www.n24.de/news/newsitem_4860530.html

http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/kriminelle-kameras/

http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/bundesverfassungsgericht-richter-in-karlsruhe-setzen-bayerisches-versammlungsgesetz-ausser-kraft_aid_375420.html

Bei der nächsten Demo einfach mal die Polizisten ansprechen, haben wir gemacht.

Die wissen, dass sie das nicht dürfen und hören tatsächlich einfach auf.

Viele Grüße

Kreuzburg

Essentielle Fragen

In 5 Fragen, Gesellschaft, kurz erwähnt, Spiritualität on 16. April 2009 at 01:54

Das Leben ist das Wertvollste, was wir haben. Ja, das eigene Leben, das ein und ausatmen. Wie wenig ist mir das manchmal bewusst. Ja, wie oft vergesse ich das täglich? All diese Selbstverständlichkeiten um uns herum, alltägliche Kleinigkeiten, das alles ist einfach da! Einfach da…und viele von uns haben vergessen, was es überhaupt wert ist, fließendes Wasser zu haben. Essen. Wärme.

Unsere Gesellschaft hat es geschafft uns diese existentiellen Bedürfnisse zu gewährleisten. Wir haben das gemeinsam geschafft. Allzu oft vergessen wir den Preis, den es dafür zu zahlen gillt. Es geht hier um das Bewusstsein, um das Wissen. Wir leben den Göttern gleich und wie wir aus Legenden wissen, gibt es der Götter nur wenige, verglichen mit der Anzahl der Menschen.

Zivilisationen stehen sich gegenüber und saugen sich gegenseitig aus. Die Stärkere die Schwächere, jeder isst das Fleisch des anderen. Wovon ernährst du dich? Wer arbeitet außer dir noch für deinen Wohlstand? Woher kommt diese Selbstverständlichkeit des Nehmens? Die Missachtung des Wunders genannt Leben durch stumpfes treten im Trott. Ich sollte mich schämen, für jede Sekunde, die ich mein Leben nicht bewusst lebe, das Leben nicht genieße und respektiere.

Götter können Wunder vollbringen. Wann können wir endlich das größte Wunder vollbringen, indem wir aufhören uns selbst zu zerstören und damit uns gegenseitig und unsere Umwelt? Wie oft müssen wir sterben bevor wir endlich erwachen?

A.V.

Suchbild

In Aktuell, Gesellschaft, kurz erwähnt on 1. April 2009 at 16:09

Frage:

Was ist den beiden Bildern gemeinsam?

Antwort:

Auf beiden fehlen die Sicherheitskräfte?

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Ein kleiner Scherz zum Fest. April, April.

Verdammte Finanzkrise, verdammte Wirtschaft, verdammte Bänker, Egomanen, Spielertypen. Verantwortungslose Spekulan- ten.

Also wenn ich könnte, dann würde ich aber richtig die Sau raus lassen und den Laden mal so Richtig kurz und klein machen. Ob das Sinn hat? Ja es hat Sinn, sich, von Zeit zu Zeit, vom cholerischen Samenstau zu erleichtern! Der Druck muss doch irgendwie raus, oder was. Sollen wir uns denn, beschissen wie wir schon sind, auch noch Gallensteine züchten, bis zu Koliken? Nein, da ist es doch um einiges angenehmer, wenn ein paar böse Steine-, Stinkbomben- und Farbbeutelwerfer, aus dem mysteriösen, gewaltbereiten „Schwarzen Block“ heraus, stellvertretend für UNS ALLE, medial nett aufbereitet, ein paar Scheiben einschmeißen und DIEBE (als ob das was Neues wäre) an die Lobbyfassade schmieren. Damit haben wir, DAS VOLK  (jedoch in Ermangelung der arbeitenden Mitmenschen nur der frisch pubertäre  Anteil, um ein paar ewig  Kindische ergänzt)  gezeigt, wozu wir bereit und fähig sind. Die Strippenzieher unserer kleinen Weltverschwörung sollten lieber auf uns hören, sonst gibts richtig Randale, das haben die jetzt davon.

Da die Nachrichten natürlich zufällig und die Sicherheitskräfte  ebenso natürlich(?), aus irgendwelchen Gründen,  nicht zur Stelle waren, weiß jetzt jeder von uns, dass der Bankenlobby einer ausgewischt worden ist. Toll. Jetzt haben wir den Druck abgelassen und wenden uns beruhigt wieder dem Einerlei zu.

Hier noch ein kleiner Artikel. Woher schon?  Genau, aus der Zeit: »Du dumme Sau!«

Stellt sich nur noch die Frage, was man mit den „Großstadtterroristen“ nun anfangen soll? Strafmündig sind sie ja noch nicht.

M.J.H.N.

Ist das Journalismus?

In kurz erwähnt, Multimedia on 15. März 2009 at 20:33

Wo sind die Grenzen des Journalismus? Was ist adäquate Berichterstattung? Inhalte, Inhalte, Inhalte? Auch ohne Gehalt?

Leider ist das entsprechende Video nicht mehr verfügbar, da RTL Television auf der Plattform Youtube seine Rechtsansprüche geltend gemacht hat. Da stellt sich natürlich die Frage, warum der Privatsender nicht andere Mitschnitte zu diesem Thema oder des Senders allgemein beanstandet?

Bleibt die Frage ob kritisches wegzensiert wird. Oder war es ein Zufall?

Worum es ging, kann nachgelesen werden:

http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E5FD5CF6127E94CEFB97D5EEE125AE74A~ATpl~Ecommon~Scontent.html