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Archive for the ‘Ökologie’ Category

Die Geschichte der sauberen Energie

In Aktuell, Ökologie, Gesellschaft, Links, Politik on 10. September 2009 at 18:32

Am vergangenen Samstag demonstrierten mehr als 50.000 Menschen in Berlin gegen eine Renaissance der Atomenergie.
Nachdem der Ausstieg bereits beschlossen war, schließen vor allem Politiker der CDU und FDP eine Laufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke nicht länger aus.
Im Zuge dieser Entwicklung erlangt das alte Streitthema Atomenergie neue Brisanz – und wird in diesen Wochen von diversen Zeitungen wiederholt aufgegriffen. Und weil ich es nicht besser sagen könnte, hier eine kleine Zusammenstellung der schönsten Artikel.

Zunächst die Asse II – eine politisch forcierte Festlegung des Standortes, jahrelanges Verschleiern über die tatsächliche Menge von verschüttetem radioaktiven Abfall, katastrophale Zustände in einem einsturzgefährdeten Salzstock – entgegen der ursprünglichen Beteuerungen, das Eindrigen von Wasser sei extrem unwahrscheinlich, sickern täglich etwa 12000 Liter ins Gestein.

http://www.sueddeutsche.de/politik/889/482352/text/

Auch die Eignung des Standortes Gorleben für ein potentielles Endlager verlief anscheinend unter massiver Einflussnahme der Politik – die Rede ist u.a. von geschönten Gutachten.

http://www.sueddeutsche.de/politik/518/486929/text/

Schließlich resultieren diese Erkenntnisse, die für die meisten nicht total überraschend kommen, in der Schlagzeile vom Albtraum der Atompolitik:

http://www.zeit.de/2009/37/Energie?page=2

Noch mehr detaillierte Informationen liefert das Dossier der dieswöchigen Ausgabe der ZEIT und für alle, die nicht gern so viel lesen – in 10 Minuten Panorama stecken auch die wichtigsten Informationen.

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/2907730;jsessionid=D6A5786A18A747F988DD38B64D616FD6

So viel also zur sauberen Energie und zum sicheren Endlager…

Bewusstsein No.4

In Ökologie on 30. Juli 2009 at 17:39

Nun ist es nicht so, dass ich in einer ländlichen Gemeinde oder einer Kommune meine Kindheit verlebte. Keine bio-dynamischen Begegnungen mit einem Demeter-Bauern.  Es ist durchaus ländlich gewesen. Bei Oma und Opa gab es Hühner, Kaninchen und auch Schweine zu besichtigen. Mal lebendig im Stall oder Gatter. Mal weniger lebendig am Haken in der Waschküche. In veränderter Form dann auch als Essen. Und wir wissen ja, wenn Oma kocht, dann schmelzen wir dahin. Weiter ging es meist mit: „Es wird gegessen was auf den Tisch kommt!“ Vielleicht liegt es daran, dass es wenig gibt, das ich nicht esse. Es gab Wurst, Butter, leckere Soßen, Braten und die ganze Palette, die auch heute an Festtagen so gern aufgefahren wird, wenn die Familie zusammenkommt. Es wurde viel gekocht. Auch verkocht. Ab und zu Obst. Und am Sonntag gab es Eis. Mit Dosenfrüchten. So war das. Später kam unsere individuelle Selbstverpflegung durch Fertig-Gerichte und Tiefkühlkost hinzu. 2 Erwachsene und 4 Kinder. Alle mit unterschiedlichen Geschmäckern und Tagesabläufen. Der Weg des geringsten Widerstandes war dann die TK-Pizza. Oder Burger aus der Plastikverpackung. Mikrowelle auf – fertig.

Verständlich wenn so insgesamt kein Bewusstsein dem Essen gegenüber aufkommen konnte. Selbst kochen kam auch nicht in die Tüte. Hätte ja wertvolle Jugend-Zeit gekostet. Als ich dann von daheim ausgezogen bin, da hatte ich auf einmal ein Küche. So richtig anzufangen wusste ich damit nichts. In der Regel waren vorhanden: Nudeln, Ketchup, Milch, Kaffee, Käse und Äpfel. Alles ausm Discounter. Alles im niedrigsten Preissegment zu finden. Ich wurde ja irgendwie satt. War nicht krank. Keine Mangelerscheinungen. Ich wusste zwar, dass es da so etwas wie die „ökologische“ Seite gibt. Aber das waren für mich die Ökos. Piefig. Total ihrem Klischee entsprechend. In der Stadt waren noch keine Bio-Supermärkte etabliert. Handelsketten zeigten noch nicht stolz ihre Bio-Produkt-Reihen hervor. Fair-Trade und „grüne“ Aktionen standen noch in den Startlöchern. Auf dem Sprung in den Mainstream.

Erst allmählich keimte in mir etwas wie Bewusstsein meiner Nahrung gegenüber. Einerseits durch Sozialisation mit den Ökos. Auf Parties oder Referats-Sitzungen bei Mitstudenten gab es dann Ökologisches. Kichererbsensalat. Obst. Gemüse-Sorten, die ich zuvor noch nie gesehen hatte. Auf der anderen Seite fing ich an, zur Finanzierung meiner Unterkunft und meines Nudeln-mit-Ketchup-Lebensstils, in Restaurant-Küchen zu arbeiten. Gute und weniger gute waren dabei. Durch diese kontrastiven Erfahrungen, der Möglichkeit Soßen aus körniger Kraftbrühe mit stundenlang eingekochten Soßen aus Bio-Fleisch einander gegenüberzuschmecken, entwickelte sich mein Verhältnis zum Essen. Ich begann immer mal ein wenig zu kochen. Vollkornnudeln mit ein wenig Zucchini und Tomaten. Ausgewählte Zutaten. Davor einen Salat. Und danach etwas Obst. Und ich war gesättigt. Dazu Wasser oder Tee. Lecker. Und so bin ich auch heute noch öfter auf der Suche nach leckeren Dingen. Probiere sie aus. Genieße die Atmosphäre in einer Küche. Mit seinen Gästen kochen, reden und einen schönen Abend zu verbringen. Auch mir fehlt manchmal die Zeit oder auch die Lust, und da greife ich auch schon mal zur TK-Pizza oder hol mir ne Curry mit Pommes Schranke. Habe einen Jieper auf die verteufelte Imperialisten-Brause. Oder ich biege mangels Elan vorzeitig mit meinem Fahrrad ab und kehre im Kaufhaus ein. Weil ich ja auch noch eine neue CD wollte. Mit Blick auf jeden Einzelnen mündigen Erwachsenen sind mir deren Essensgewohnheiten relativ egal. Aus den Fernsehbildschirmen ertönen mittlerweile jeden Tag die „Starköche“, die einen bewussten Umgang mit Nahrung predigen. Dazu noch einen Verweis auf ihre Restaurants oder Kochbücher hinterher schieben. Bio-Siegel. Lebensmittelskandale. Gammelfleisch. In Berlin werden Fotos und Namen von nicht einwandfreien gastronomischen Einrichtungen veröffentlicht.http://www.berlin.de/ba-pankow/verwaltung/ordnung/smiley.html Analog-Käse. Ich bin da, leider oder glücklicherweise, nicht so informiert, inwieweit mangelnde Bewegung und „ungesundes“ Essen das Gesundheitssystem beanspruchen. Ich fühle mich wohl wenn ich mich einigermaßen ausgewogen, abwechslungsreich und in meinen Augen „gesund“ ernähre. Blase nicht moralisierend in Hörner. Beschwere mich nur am Rand über die Unfähigkeit seitens des Gesetzgebers die Verbraucher ausreichend zu schützen. Ich bin ja auch noch beim Fine-Tuning. Bio-Äpfel aus Neuseeland sind nicht unbedingt ökologisch. Ein langer Prozess eben. Über Stock und über Stein. Ob sich jemand seinen Körper bewusst macht oder nicht ist jedem selbst überlassen. Nur wenn es um Kinder geht, sollten wir noch mehr gesellschaftliches Bewusstsein entwickeln. Mangelnde Bewegung und unzureichende Ernährung sollte nicht der Lebensentwurf von Kindern sein. Verantwortung auf die betreffenden Eltern abzuschieben ist einfach, macht es aber auch nicht besser.

Links:

http://www.dge.de/

http://www.stern.de/wissenschaft/mensch/:%DCbergewichtige-Kinder-Generation-XXL/524828.html

http://www.mobydicknetzwerk.de/

http://www.unicef.de/4263.html

(C.M.)

Demo gegen Comeback der Atomenergie

In Ökologie, Nicht lachen - machen! on 3. Februar 2009 at 19:25

Wintertagung des Deutschen Atomforums in Berlin

Am 4. und 5. Februar findet in Berlin die Wintertagung des Deutschen Atomforums statt.

Campact ruft zu einer Demonstration am 4. Februar ab 17 Uhr auf – für Argumente und Informationen einfach auf das Bild klicken.

Spots zu Nachhaltigkeit

In Ökologie, Links, Multimedia on 29. Januar 2009 at 16:10

Mehr Spots von „Nachhaltiger Filmblick“ unter http://de.youtube.com/view_play_list?p=2413E34E51EA340D

Filmchen zum Klima

In Ökologie, Links, Multimedia on 29. Januar 2009 at 07:36

Ein kurzer Film übers Klima. Entstanden in einem Projekt der Uni Augsburg.

green-wikia online

In Ökologie, Links on 28. Januar 2009 at 15:46

Es ist vom englischsprachigen green-wikia ein deutscher Ableger online. Mal schauen was draus wird. Das Original findet ihr unter:

http://green.wikia.com/wiki/Wikia_Green

den deutschsprachigen Ableger gibts unter:

http://de.green.wikia.com/wiki/Hauptseite

Kompensation

In Ökologie, Links on 22. Januar 2009 at 10:19

Kompensation für persönlichen CO2-Ausstoss ermöglichen www.myclimate.org

oder

http://www.atmosfair.de/